Paulina Czienskowski
"Vermutlich war es kein Zufall, dass mir May Sartons Buch „Plant Dreaming Deep“ während meines Aufenthalts in Avelan in die Hände fiel: I „first close myself away, and then, and only then, open to that other tide, the inner life, the life of solitude, which rises very slowly until […] I am open to receive whatever it may bring. […] Solitude itself is a way of waiting for the inaudible and the invisible to make itself felt. And that is why solitude is never static and never hopeless.“ Ich bin zutiefst dankbar für die Großzügigkeit, die ich an diesem Ort erfahren durfte – das Haus, die Natur und ihr Klang – eine magische Zeit voller Verbindungen. Verbindungen mit mir selbst und mit den anderen Fellows, die dem Alleinsein eine ganz eigene Schönheit verliehen haben."
Paulina Czienskowski
Paulina Czienskowski lebt und arbeitet als freie Autorin in Berlin, wo sie geboren und aufgewachsen ist. 2018 erschien der Erzählband „Manifest gegen die emotionale Verkümmerung“ (Korbinian Verlag), 2020 ihr Debütroman „Taubenleben“ (Blumenbar), der auf der Shortlist für den EU-Literaturpreis stand. Es folgten weitere Erzählungen, Beiträge in verschiedenen Anthologien sowie Hörspiele und Essays für Deutschlandfunk Kultur. „Dem Mond geht es gut“, ihr zweiter Roman, erschien 2025.
Während der Residenz wird sie u.a. an einem Langgedicht arbeiten.

Foto Credit: Valentin Hansen